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Behandlung der Panikattacken

Behandlung von Panikstörungen

Für die Behandlung der Panikstörung existiert eine Reihe verschiedener Medikamente, die von Ihrem Arzt verschrieben werden können. Die Forschungsergebnisse aber zeigen, dass die Anwendung von Psychotherapie einen größeren Effekt hat als nur der Gebrauch von Drogen. Für die Behandlung von Angstneurose ist meistens kognitive Verhaltenstherapie eingesetzt. Diese Form der Therapie zielt darauf ab, die irrationalen Gedanken und Verhaltensweisen, die die Symptome der Panik verstärken, zu reduzieren. Die am häufigsten verwendeten Verhaltenstechniken umfassen Entspannungstechniken, oft wird auch die Technik der allmählichen Ausgesetztheit den Situationen verwendet, die vor der Panikattacke erschienen. Verbesserung zeigt sich trotz der Behandlung nicht sofort, sondern nach etwa zwei bis drei Monaten. Eine angemessene Therapie kann verhindern oder zumindest reduzieren die Häufigkeit und Stärke von Panikattacken und bringt Erleichterung in 70 bis 90 % der Menschen mit Panikstörungen. Neben Therapie und Medikamente kann man selbst zur Reduzierung an den Mengen der Panikattacken beitragen. Ärzte empfehlen Menschen mit Panikstörungen Vermeidung bestimmter Stoffe, die Panikattacken verschlechtern können – hierher gehören zum Beispiel Koffein und Alkohol. Darüber hinaus ist moderate Bewegung empfohlen und die Anwendung von verschiedenen Techniken zum Stressabbau (z. B. Yoga), denn diese sollen helfen die Häufigkeit und Intensität von Panikattacken zu verringern. Neben der Behandlung mit Medikamenten aufs Rezept sind zur Linderung von Angstzuständen und Behandlung der Panikstörungen Medikamente natürlichen Ursprungs zur Verfügung. Gegen die Angst können Baldrian, Melisse, Hopfen, Passionsblume und Lavendel helfen; und bei Depressionen Johanniskraut.

 

Panikattacken können über Monate oder sogar Jahre dauern. Wenn sie unbehandelt bleiben, können sich Symptome wie: spezifische Ängste (Phobien) – vor allem Agoraphobie (Angst vor offenen Räumen), Depressionen, Probleme am Arbeitsplatz oder in der Schule, Selbstmordgedanken, finanzielle Probleme, Alkoholismus, Drogenmissbrauch entwickeln. Panikstörungen können bei Menschen auch Herzerkrankungen verursachen. Wenn Panikattacken nicht behandelt werden, haben diese einen zunehmenden Einfluss auf unser Leben: Probleme innerhalb der Familie, bei Freunden, Bildung ist unmöglich, Verlust des Arbeitsplatzes. Mehrmals kann es zu einer plötzlichen Verbesserung und Reduktion von Panikattacken kommen, aber ohne Behandlung werden sie sich für immer nie „verabschieden“.

 

Also was kann man tun, um wieder aufzuleben?

Zunächst muss man sich bewusst sein, dass Menschen verschieden sind und dass etwas, das jemandem hilft, nicht unbedingt auch dem anderen helfen wird. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Das finden, was ihm nahe steht und was ihm am meisten hilft. Allerdings, wenn man nichts versucht, kann man nie wissen, was “das” ist. Das einzige, was wir sagen können ist, dass ohne unsere Anstrengung, ohne unsere “Arbeit” keine Resultate zu sehen werden. So ist das Wichtigste, was jeder für sich selbst tun kann, die Erkennung, dass wir diejenigen sind, die sich am meisten helfen können und dass wir diejenigen sind, die sich das Leben bestimmen, das nicht die anderen (Psychiater, Psychologen, ….) Rezepte für unsere geistige Gesundheit haben, sondern nur wir selbst.

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