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Panikattackensymptome

Panikattackensymptome

Vom Menschen zum Menschen wird eine Panikattacke anders erlebt. Einige Menschen, die an Panikstörung leiden, fühlen sich in einem Teufelkreis von Katastrophen und Verhängnissen gefangen. Sie haben das Gefühl, dass Ihnen gerade in dem Moment etwas Schlimmes passieren wird. Die anderen haben das Gefühl eines Herzanfalls, weil ihr Herz stark klopft. Sie werden von Herzpalpitation überzeugt, dass sie einen Herzanfall erleben werden. Die dritten haben Angst vor Kontrollverlust, sie fürchten durch Ihr Verhalten sich zu erniedrigen.

Als Panikstörung bezeichnet man plötzliche, sich wiederholende Panikattacken, die mindestens einen Monat andauern. Der Betroffene ist ständig darüber besorgt, erneut eine Panikattacke zu erleben. Die Panikstörung wird durch plötzliche Panikattacken charakterisiert, die auf keine spezifische Situation oder kein spezifisches Objekt bezogen werden. Von einer Panikstörung spricht man dann, wenn innerhalb von einem Monat mindestens zwei Panikattacken auftreten, wobei viele Betroffene mehrere Panikattacken erleben. Außer unerwarteter Panikattacken erlebt man oft auch situationsgebundene Panikattacken.

 

Was verursacht die Panikattacken?

 

Laut einer der Theorien wird bei einer Panikattacke in dem Körper den Fehlalarm ausgelöst, also eine Reaktion des menschlichen Körpers, die aus mentalen und physischen Körpermechanismen besteht. Bei einer Panikattacke wird diese Körperreaktion ausgelöst, wenn keine Gefahr bzw. keine Drohung besteht, wenn dafür keine Notwendigkeit besteht. Die Wissenschaftler wissen nicht genau, was eine Panikattacke verursacht und warum einige Menschen anfälliger für die Panikattacke als die anderen sind. Bei einem empfindlichen Individuum kann die Entwicklung einer Panikstörung von biologischen und psychologischen Gründen  und  momentanen Belastungen beeinflusst werden. Um sich über die Prozesse, die dabei in unserem Gehirn ablaufen, besser zu informieren, lesen Sie das Buch von Wilhelm Glasser – Vorsicht! Psychiatrie kann gefährlich für Ihr seelisches Befinden sein!

Eine Panikattacke ist keine Krankheit sondern eine Störung, die aus mehreren Symptomen,  emotionellen als auch physischen, besteht.

Psychische Symptome:

  • Unruhe
  • Gereiztheit
  • Angst vor Sterben
  • Probleme mit Konzentration
  • Nervenspannung
  • Extreme Ungeduld
  • Suche nach Zeichen der Gefahr

Physische Symptome:

  • Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Starkes Herzklopfen
  • Atemlosigkeit
  • Übelkeit oder Missempfindungen im Magenbereich
  • Schwitzen
  • Häufiges Wasserlassen, Durchfall
  • fein- oder grobmotorisches Zittern, Blinzeln
  • Muskelbeschwerden
  • Kopfschmerzen

Diese Symptome führen zu Panikattacken, die gewöhnlich unerwartet und ohne Warnung auftreten. Manchmal erkennt man eine klare Ursache der Symptome (z. B. man bleibt im Fahrstuhl stecken, man tritt vor dem Publikum auf).  In den meisten Fällen gibt es aber keinen Grund, die Symptome tauchen einfach auf. Normalerweise dauert die Panikattacke 10 Minuten an und nie länger als eine halbe Stunde. Bei einer Attacke sind die Empfindungen so stark, dass der Betroffene das Gefühl hat, dass er sterben oder die Kontrolle verlieren wird. Manche Betroffene glauben sogar, sie sind inmitten eines Herzanfalls.

Wissenschaftlicher Blick

Laut der wissenschaftlichen Studien geht es bei Panikattacken um das zerstörte Gleichgewicht zwischen mehreren voneinander abhängigen Systeme, deren Aufgabe im Gehirn das Übertragen der Impulse von einer Nervenzelle zu der anderen ist. Bei der Attacke kommt es zu veränderten Aktivitäten im Bereich der Neurotransmitter Serotonin, GABA und Noradrenalin bzw. zu einer Änderung der Empfindlichkeit der Rezeptoren für Serotonin, GABA und Noradrenalin. Unterschiedliche Röntgenuntersuchungen des Gehirns haben ergeben, dass bei einer Panikattacke die Durchblutung in einigen Gehirnteilen erhöht wird. Auch werden einige Gehirnstrukturen aktiver. Eine der Hypothesen weist darafuf hin, dass die Menschen mit Panikstörung zu empfindlich für das Niveau des CO2 und der Milchsäure (pH) sind. Diese Änderung sollte den sogenannten “Erstickungsalarm” aktivieren und die Panikattacke auslösen.

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